Zu Besuch bei KAS-Stipendiaten. Gesundheitspolitik unter die Lupe genommen

Was ist in den letzten vier Jahren alles in der Gesundheitspolitik geschehen? Welche Änderungen gab es im Gesundheitswesen? Und welche Probleme gibt es, die noch zu lösen sind?

Diesen und noch einigen weiteren Fragen widmeten sich der Aachener Bundestagsabgeordnete Rudolf Henke am 4. Mai gemeinsam mit einer Gruppe Studierender der Konrad-Adenauer-Stiftung. Zusammen nahmen sie die Gesundheitspolitik der vergangenen Legislaturperiode unter die Lupe. Das Präventionsgesetz sowie das Krankenhausstrukturgesetz und viele weitere Themen wurden im Rahmen dessen gemeinsam diskutiert.

Das Präventionsgesetz, welches 2015 in Kraft trat, hat zum Ziel Krankheiten zu vermeiden, bevor sie entstehen. „Prävention muss im direkten Lebensumfeld der Menschen stattfinden, zum Beispiel indem gesunde Mahlzeiten an Schulen fest etabliert werden und so die Nachhaltigkeit solch einer Maßnahme im Fokus steht“,  erklärt Rudolf Henke im Gespräch mit den Studierenden. Dass täglich in Deutschland für die Behandlung von Krankheiten etwa so viel Geld ausgegeben wird, wie in einem ganzen Jahr für die Prävention, zeigt den Handlungsbedarf, den Rudolf Henke klar auf seiner persönlichen politische Agenda sieht.

Die Stipendiaten die Konrad-Adenauer-Stiftung waren sich über die Bedeutung der Vermeidung von Krankheiten und die Erhaltung der Gesundheit im Klaren und stellten lebhaft Fragen zu diesem Themenbereich. Damit wiederlegen sie die Annahme, die Prävention habe nur geringe Relevanz für junge Menschen.