„denkT@g“-Wettbewerb 2018: Glückwunsch an Jugendliche der Maria-Montessori-Gesamtschule

 

 

Seit 1996 begeht Deutschland den 27. Januar jährlich als offiziellen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus – in Erinnerung an den Befreiungstag des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz im Jahr 1945. Die Konrad-Adenauer-Stiftung nimmt dies seit einigen Jahren zum Anlass für einen Jugendwettbewerb gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus. Zu den diesjährigen 14 Preisträgern des bundesweiten Internet-Wettbewerbs „denkT@g“ zählt auch eine Projektgruppe der Aachener Maria-Montessori-Gesamtschule.
Auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung kam die Schülergruppe im Januar nach Berlin, um an der Preisverleihung sowie an einem zweitägigen Rahmenprogramm teilzunehmen. Bei dieser Gelegenheit konnte ich mir persönlich einen Eindruck von dem Engagement der Jugendlichen für unsere Erinnerungskultur verschaffen und meine herzliche Gratulation aussprechen.

 

Unter der Schirmherrschaft des Bundestagspräsidenten a.D. Prof. Dr. Norbert Lammert hatte die Konrad-Adenauer-Stiftung junge Leute dazu aufgerufen, sich mit der Erinnerung an Shoa und NS-Diktatur, aber auch mit aktuellen Fragen von Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit auseinanderzusetzen. Zehn Schülerinnen und Schüler der 11. Jahrgangsstufe an der Maria-Montessori-Gesamtschule folgten diesem Aufruf im vergangenen Jahr und nutzten ihren Vertiefungskurs im Fach Geschichte, um sich mit einem Internet-Projekt zur heutigen Erinnerungskultur zu beteiligen. Die Jugendlichen im Alter zwischen 17 und 19 Jahren gestalteten dazu die Projekt-Webseite „Wie wir erinnern – Nie wieder ist jetzt“.

Auf der Webseite berichten die Schülerinnen und Schüler unter anderem von ihrer Exkursion in das ehemalige Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz, von einer Exkursion zu ehemaligen Gestapo-Revieren sowie von einer interessanten Umfrage zu Antisemitismus in unserer heutigen Gesellschaft. In ihrem Film „Nach 73 Jahren, 2 Monaten und 20 Tagen…“ schildern die Aachener Jugendlichen ihre Eindrücke nach der Besichtigung des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz.